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Analytische Einzeltherapie

Der Kern einer analytischen Therapie ist das Analysieren, d.h. das Aufdecken und Verstehen unbewusster seelischer Abläufe. 

 

Die Psychoanalyse versteht Symptome als Anzeichen für innere Konflikte, die eine Schlüsselfunktion für das Erkennen der eigenen Persönlichkeit, dem eigenen „Geworden-Sein“ haben. Das Ziel der analytischen Arbeit besteht nicht darin Symptome möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen, sondern zu erkennen, worin ihre Bedeutung besteht - um sie dadurch überflüssig zu machen.

 

In diesem, auf Verstehen ausgerichteten, Therapieanliegen unterscheidet sich eine analytische Psychotherapie grundlegend von überwiegend supportiv ausgerichteten Therapieverfahren wie z.B. der Verhaltenstherapie.

 

Eine analytische Psychotherapie macht nicht, dass alles „gut“ wird. Durch sie wird das Leben nicht zwangsläufig einfacher, aber es wird besser, weil es stimmiger und zum Eigenen wird!

 

Die analytische Psychotherapie ist eine Langzeittherapie und dauert in der Regel mehrer Jahre. Die Behandlungsstunden finden in der Regel zwei- bis viermal pro Woche statt und es steht insgesamt ein maximales Stundenkontingent von 300 Stunden zur Verfügung.

 

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